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münsterNETZ GmbH

grundzuständiger Messstellenbetreiber

Die münsterNETZ GmbH wird grundzuständiger Messstellenbetreiber und informiert an dieser Stelle über Smart-Meter-Rollout.

 

 

Neues Gesetz erfordert Einbau digitaler Zähler

Moderne Messeinrichtungen und intelligente Messsysteme ermöglichen Digitalisierung der Energiewende

Fakten

Das am 2.09.2016 in Kraft getretene Messstellenbetriebsgesetz (MsbG) zur Digitalisierung der Energiewende sieht den Austausch bisheriger mechanischer Stromzähler gegen neue, digitale Zähler vor.

Die münsterNETZ GmbH übernimmt nach § 3 MsbG den Messstellenbetrieb als grundzuständiger Messstellenbetreiber in ihrem Netzgebiet, soweit nicht ein dritter Messstellenbetreiber diesen nach den §§ 5 oder 6 MsbG durchführt.

Je nach Stromverbrauch bzw. Einspeiseleistung wird beim Einbau zwischen zwei Zählertypen unterschieden: der modernen Messeinrichtung oder dem intelligenten Messsystem (§29 MsbG).

 

  • Die moderne Messeinrichtung wird bei Stromkunden mit einem jährlichen Stromverbrauch von bis zu 6.000 Kilowattstunden (kWh) und bei Erzeugungsanlagen bis zu einer Einspeiseleistung von 7 Kilowattpeak (kWp) eingebaut.
  • Bei Betrieben und großen Haushalten mit einem Verbrauch ab 6.000 kWh und bei Erzeugungsanlagen mit einer Einspeiseleistung über 7 Kilowattpeak (kWp) wird das intelligente Messsystem zur Pflicht (§31 MsbG).

 

Gründe für den Umbau auf moderne Messeinrichtungen und intelligente Messsysteme

Das neue Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende zusammen mit dem Messstellenbetriebsgesetz ist aus der EU-Richtlinie zur Energieeffizienz hervorgegangen und schreibt den Umbau der Messtechnik vor Ort vor. Die moderne Messeinrichtung arbeitet mit einem elektronischen Zählwerk und ist mit einem Display zur Anzeige der Energieverbräuche ausgestattet. Damit ist den Verbrauchern die Möglichkeit gegeben zu erkennen, wo und wann bestimmte Verbrauchsspitzen auftreten. Sie ist zu einem intelligenten Messsystem erweiterbar.

Das intelligente Messsystem erfasst den gesamten Stromverbrauch eines Kunden viertelstündlich genau, speichert diesen und versendet ihn mit Hilfe eines Telekommunikationszugangs an die beteiligten Marktpartner wie z.B. Netzbetreiber und Lieferanten. Daher wird bei einem intelligenten Messsystem ein manuelles Ablesen der Zählerstände in der Regel überflüssig.

Geplante Umsetzung

Die münsterNETZ beginnt frühestens ab Oktober 2017 mit dem Einbau der neuen Stromzähler. Betroffene Kunden (Mieter und Eigentümer), wie auch deren Stromlieferanten werden von der münsterNETZ GmbH drei Monate vor dem geplanten Zählerwechsel informiert. Zwei Wochen vor dem Zählertausch erhalten diese Kunden einen genauen Terminvorschlag. Dieser kann individuell angepasst werden.

Nach derzeitigem Stand sind folgende Mengen von einer Umrüstung betroffen:

  • ca. 175.000 Messstellen zum Umbau auf moderne Messeinrichtungen und
  • ca. 15.000 Messstellen zum Umbau auf intelligente Messsysteme.

 

Kosten für unsere Kunden

Die gesetzlich vorgegebenen Preisobergrenzen für die digitalen Zähler (siehe auch MsbG) entnehmen Sie dem auf unserer Internetseite veröffentlichten Preisblatt „Entgelte für Messstellenbetrieb“.
Der Bruttopreis für moderne Messeinrichtungen (bis 6.000 kWh Verbrauch oder 7 kWp Einspeiseleistung) beträgt sowohl für Verbraucher als auch für Einspeiser 20 €/a.
Die Preise für die intelligenten Messsysteme sind nach Jahresverbrauch und Einspeiseleistung gestaffelt (siehe Preisblatt).

Preisblatt Entgelte für Messstellenbetrieb

 

 

FAQ´s zum Rollout von modernen Messeinrichtungen und intelligenten Messsystemen

Diese FAQs wurden unter Bezugnahme auf die aktuell gültigen Gesetze mit größtmöglicher Sorgfalt und nach bestem Gewissen zusammengestellt. Die münsterNETZ GmbH übernimmt jedoch keine Gewähr für die Aktualität, Vollständigkeit und Richtigkeit der bereitgestellten Inhalte.