münsterNETZ setzt in Sprakel smarte Technik für ein stabiles Stromnetz ein
Fast 2.800 Anlagen unterschiedlicher Betreiber produzieren in Münster Energie aus Sonne und Wind. Damit die grüne Energie zuverlässig in die Haushalte transportiert werden kann, setzt münsterNETZ auf das intelligente Stromnetz. Denn wo viele Anlagen erneuerbare Energie produzieren und sie gleichzeitig in das Netz speisen, kommt das herkömmliche Stromnetz teilweise an seine Grenzen. Die wind- oder sonnenreichen Stunden sorgen für Schwankungen im Netz.
Damit die Spannung im Netz trotz schwankender Einspeisung stabil bleibt, geht die münstersche Netzgesellschaft neue Wege im Netzausbau: „Wir arbeiten am so genannten Smart Grid: Anstatt ganz klassisch nur neue Stromkabel zu verlegen, machen wir das Netz mit neuer Technik intelligenter“, erklärt Andreas Wunderer, Geschäftsführer von münsterNETZ. „Damit stärken wir das Rückgrat der Energiewende vor Ort: das Netz, das den Strom an die Steckdosen der Verbraucher bringt.“
Wichtig ist das auch für die Energieerzeuger: „Als Betreiber von Windenergie- und Solaranlagen sind die Stadtwerke, aber auch viele private Anlagenbetreiber, darauf angewiesen, dass das Stromnetz fit für die Energiewende ist“, betont Dr. Dirk Wernicke, technischer Geschäftsführer der Stadtwerke Münster. „Ohne kontinuierliche Verbesserungen vor Ort kann die Energiewende nicht gelingen.“

Bildüberschrift: Wo wie in Sprakel viel erneuerbare Energie in das Stromnetz fließt, sorgen intelligente Trafostationen für Stabilität im Netz.