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münsterNETZ GmbH

Wissenswertes zu unseren Baustellen

Weshalb hat man den Eindruck, dass oft tagelang nichts auf der Baustelle passiert?

„Niemand muss in der Baugrube arbeiten, wenn wir Rohrleitungen spülen, deren Dichtigkeit überprüfen oder die Keimbelastung des Wassers messen. Eine Baustelle kann tagsüber auch unbesetzt sein – beispielsweise wenn Maßnahmen anstehen, die man besser frühmorgens oder abends erledigen kann (weil Strom oder Wasser abgedreht werden müssen).“

Warum dauern Baustellen grundsätzlich so lange?

„Weil die Verhältnisse unter der Erde kompliziert sind. Weil beispielsweise die Versorgungsleitungen von Strom, Erdgas, Wasser, Fernwärme und Telekommunikation teils dicht gedrängt neben-, unter- und übereinander liegen, sich kreuzen, sich verschränken und schwer zugänglich sind. Weil wir in besonderen Fällen auch zeitaufwändige Sicherheitsmaßnahmen für die Mitarbeiter berücksichtigen. Weil der fachgerechte Wiederaufbau der Straße seine Zeit braucht.“

Warum dauern Baustellen manchmal länger als gedacht?

„Zunächst muss man sagen: Über 90 Prozent unserer Baustellen werden fristgerecht abgewickelt. Wenn nicht, gibt es dafür unterschiedliche Gründe: zum Beispiel, weil die vermuteten Schäden größer waren als absehbar; weil Frost oder Unwetter die Arbeiten unterbrachen oder weil ein Bomben- oder archäologischer Fund dazwischen kam.“

Es wird ständig irgendwo die Erde aufgerissen. Kann man das nicht besser planen?

"Wir versuchen, fällige Arbeiten zusammenzulegen. Das heißt: Wenn schon mal die Erde aufgerissen wird, werden dort möglichst viele absehbare Arbeiten auf einmal erledigt. Dass es so viele Baustellen gibt, hat einen anderen Grund: Unser riesiges Leitungsnetz, das permanent gepflegt und modernisiert werden will.“

Manchmal werden nur Kleinigkeiten erledigt: Warum viel Lärm um fast nichts?

„Wenn wir kleine Schäden sofort beheben, ist das kostengünstiger. Ein Nachteil hat natürlich unsere Strategie: Baustellen, obwohl nur Kleinigkeiten erledigt werden.“