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münsterNETZ GmbH

Messkonzept 4 - kaufmännisch-bilanzielle-Weitergabe nach EEG

Die Zähleranordnung bei der kfm.-bil.-Weitergabe ist die gleiche wie den Messkonzepten 2 + 3. Hier erfolgt die Einspeisung eben-falls in das Kundennetz. Abrechnungsseitig wird diese Variante jedoch kaufmännisch-bilanziell so aufgebaut, als ob die gesamte erzeugte Strommenge direkt ins Netz eingespeist wird.

Somit handelt es sich hier um eine fiktive Volleinspeisung. Der tat-sächliche Strombezug muss deshalb aus dem erzeugten Strom (Z2 A-), dem aus dem Netz bezogenen Strom (Z1 A+) und dem in das Netz eingespeisten Strom (Z1 A-) ermittelt werden. Die Mess-ergebnisse an der Übergabestelle (Z1 A+) müssen demnach rech-nerisch korrigiert werden.

Strombezug = (Z1 A+) + (Z2 A-) - (Z1 A-)


Anmerkung
Beim dem Messkonzept 5 ist es erforderlich, dass die Zählerdaten den Bedingungen für marktkonforme Bilanzierung (MaBis) ent-sprechen und kommuniziert werden. Ansonsten kann es zu Nach-teilen für die jeweiligen Vertragspartner (Strombezug) und dem Anlagenbetreiber kommen.